Glückstadt
Glückstadt wurde 1617 von Christian IV. König von Dänemark und Norwegen und Herzog von Schleswig
und Holstein gegründet, um dem wachsenden Hamburg einen Gegenpol zu bieten.
Bereits im 18. Jh. war der wirtschaftliche Höhepunkt Glückstadts erreicht und es zeigte sich,
dass die Konkurrenz Hamburgs und Altonas zu stark war. Insgesamt war die Entwicklung Glückstadts
deutlicher von Militär und Regierung geprägt als von Gewerbe und Handel.
Heute spielt neben dem Gemüseanbau insbesondere die Verarbeitung von Altpapier und Faserstoffen
eine Rolle. Durch die Fähre nach Wischhafen erfüllt Glückstadt eine überregionale Funktion.
In
jüngster Zeit beginnt der Tourismus eine wirtschaftliche Bedeutung zu erlangen. So haben sich
die »Glückstädter Matjeswochen« zu einem besonderen Anziehungspunkt entwickelt.
Glückstadt mit seiner historischen, denkmalgeschützten Innenstadt und geprägt durch die
großzügigen Grünanlagen ist Anziehungspunkt insbesondere für den Tagestourismus.







